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Lungenpest in Madagaskar

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet aktuell über ein gehäuftes Auftreten von Pest in Madagaskar mit bislang 449 Fällen seit dem 23. August 2017, darunter 322 Fälle von Lungenpest. Bislang sind 11 % der gemeldeten Fälle verstorben. Betroffen sind insbesondere urbane Regionen (Stand 10. Oktober 2017).

Die Pest kommt in Madagaskar endemisch vor. Fast jedes Jahr werden Fälle von Beulenpest gemeldet, insbesondere zwischen September und April. Die andauernde Häufung
von Fällen von Lungenpest ist jedoch ein ungewöhnliches und ernstzunehmendes Ereignis.

Aufgrund der verfügbaren Informationen wird derzeit das Risiko einer internationalen Ausbreitung der Pest als gering eingeschätzt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es durch infizierte Reisende aus Madagaskar zu vereinzelten importierten Erkrankungen in Deutschland kommt. Medizinisches Personal sollte bei Reiserückkehrern mit entsprechenden Symptomen (siehe weitere Informationen) unverzüglich das Gesundheitsamt und ein Kompetenzzentrum des Ständigen Arbeitskreises der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger (STAKOB) hinzuziehen, um Eigenschutz und weitere Maßnahmen abzustimmen (www.rki.de/stakob).

Stand: 02.11.2017

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Themenschwerpunkt ABiG

Themenschwerpunkt <acronym title="Außergewöhnliche biologische Gefahren">ABiG</acronym>

Um Ausbrüche seltener, hochkontagiöser und lebens-bedrohlicher Infektionskrankheiten erfolgreich zu verhindern bzw. einzudämmen ist es nötig, Fachkreise frühzeitig für diese biologischen Gefahren zu sensibilisieren.

Nutzerbefragung abgeschlossen

Nutzerbefragung abgeschlossen

Mehr als 80% der Befragungsteilnehmerinnen und Teilnehmer bewerteten das Webangebot mit gut bis sehr gut. Vor allem die Videos und interaktiven Präsentationen kommen bei den ABiG Usern gut an.

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