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Schutzmaßnahmen

Im Fall einer biologischen Gefahrensituation werden Maßnahmen ergriffen, die die Ansteckungsgefahr für Patienten und Personal wie auch für die Bevölkerung verringern. Es ist zu gewährleisten, dass eine

  • Ausbreitung des Geschehens über den Gefahrenort hinaus verhindert wird,
  • dass Einsatzpersonal vor Ansteckung und Kontamination geschützt wird,
  • dass infizierte und ansteckungsverdächtige Personen schnellstmöglich versorgt und wenn nötig isoliert werden.

Bei Verdacht auf hochkontagiöse Erkrankung

Bild eines Arztes mit Schild GesundheitsamtQuelle: © Coloures-pic - Fotolia

Als behandelnder Arzt oder Ärztin kontaktieren Sie Ihr lokales Gesundheitsamt, wenn der begründete Verdacht auf eine hochkontagiöse und lebensbedrohliche Erkrankung oder Intoxikation besteht.

Welche konkreten Maßnahmen umzusetzen sind, ist vom jeweiligen Erreger oder Toxin sowie dem ausgelösten Krankheitsbild abhängig und muss nach Sachlage entschieden werden. Das Gesundheitsamt kann konkrete Hilfestellungen für das weitere Vorgehen geben und notwendige Maßnahmen zum Erhalt der öffentlichen Gesundheit einleiten.

Bei bioterroristischen Anschlägen ist die frühzeitige Erkennung und Erfassung von möglichen Verdachtsfällen entscheidend. Nur dann kann eine angemessene und effiziente Reaktion der Behörden erfolgen.

Welche Befugnisse das Gesundheitsamt hat und welche gesetzlichen Meldewege einzuhalten sind, ist im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt.

Stand: 31.12.2014

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