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Isolierung und Behandlung

Zur Versorgung von Erkrankungen durch hochpathogene Erreger

Modellhafte Darstellung einer Sonderisoliereinheit © RKIModellhafte Darstellung einer Sonderisoliereinheit Quelle: © RKI

In Deutschland gibt es Kompetenz- und Behandlungszentren, die auf den Umgang mit Krankheiten durch hochpathogene Erreger spezialisiert sind.

Die Kompetenzzentren sind für die Beratung, ggf. für die Koordination und Steuerung geeigneter Maßnahmen im Falle des Verdachts einer gefährlichen Infektion zuständig.

Die Sonderisolierstationen resp. Behandlungszentren bieten für die Behandlung von Patienten und Patientinnen mit hoch ansteckenden Krankheiten neben der fachlich-medizinischen und pflegerischen Expertise auch die geeigneten räumlichen und technischen Voraussetzungen.

Wenn Erkrankte nicht auf eine der Sonderisolierstationen verlegt werden können, sind Absonderungs- bzw. Isolierungsmaßnahmen im regulären Krankenhaus durchzuführen.

Das so genannte Barrieremanagement umfasst dabei neben der Arbeit in Schutzausrüstung auch die Versorgung des Erkrankten unter diesen besonderen Umständen. So wird beispielsweise der Zugang geregelt, indem verschiedene Sicherheitszonen eingerichtet werden. Ziel ist es, eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern bzw. Personen im Umfeld zu schützen.

Stand: 20.07.2015

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